Andacht – Seligpreisungen, Teil 2

Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Glückselig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.
Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.
(Matthäus 5,1-12)

Ich bin beeindruckt und fasziniert von den Seligpreisungen! – Ich muss ehrlich sagen, dass dies nicht immer so war: Ich hab’ öfter darübergelesen und diese Aussagen einfach als undurchsichtige und unklare, aber extrem gut und poetisch klingende Sätze angesehen. So, als ob jemand nach einem Unfall zum Schwerverletzten sagt: “Es wird alles gut werden.” – Und das klingt einfach zu gut um wahr zu sein; es kann gar nicht stimmen; hat keinen Bezug zur Realität.´

Und ich hoffe, dass heute zwei Sachen passieren: Erstens, dass ihr meine Begeisterung über diesen Abschnitt mit mir teilt. Zweitens, dass die Seligpreisungen für euch nicht einfach ein schön dahergeredetes Gedicht sind, sondern die kostbaren Worte Jesu, die zu euch ganz persönlich sprechen und Sinn machen.

Weil ich das alleine nicht schaffen kann; möchte ich beten und Gott um Hilfe bitten. (Öffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus deinem Gesetz. Psalm 119).

Lasst mich zuerst nochmal kurz den ersten Teil von letzter Woche zusammenfassen: Jesus richtet die Seligpreisungen an seine Jünger/Nachfolger (Vers 1). Es werden also Christen angesprochen. Und es handelt sich um Lehre (Vers 2), nicht einfach nette Worte oder eine schöne Einleitung zu einer Predigt, sondern es geht Jesus darum Wahrheiten zu vermitteln.

Dann haben wir die ersten drei Seligpreisungen durchgemacht. “Glücklich, die Armen im Geist; die Trauernden; die Sanftmütigen.” Dazu gleich mehr; zuerst will ich noch drei Bibelstellen lesen, die auch vom “Glück” handeln um besser zu verstehen, wer jetzt in der Bibel als “glücklich” bezeichnet wird, und wer nicht. – Danach werden wir uns die restlichen Seligpreisungen noch genauer anschauen und am Ende nochmal zusammenfassen.

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A) Die biblische Definition des Glücks

(Ps 1) Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht. – Nicht jeder ist glücklich! – Hier gibt es zwei Gruppen von Menschen: Die Glücklichen, also die Gerechten, die Gott und sein Wort lieben und wie Bäume am Wasser sind. Und die Unglücklichen, die Gottlosen, die wie Spreu weggeweht werden. – Wen bezeichnet Gottes Wort hier als glücklich? – Den, der Gott und seine Worte liebt; der an Gott glaubt, den Glaubenden.

(Lk 11,27-28) Da sprach eine Frau aus der Volksmenge zu ihm [Jesus]: Wie glücklich muss die Frau sein, die dich geboren und gestillt hat! Jesus aber antwortet: Gewiss, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen! – Jesus korrigiert hier eine Frau, die sagt: “Wie glücklich man doch sein muss, verwandt mit Jesus zu sein, seine Mutter zu sein!” – Und natürlich ist das etwas besonderes, aber Jesus bezeichnet den als glücklich, der sein Wort hört und danach lebt! – Wen kann er meinen, außer seine Nachfolger, die an ihn glauben, ihm gehorchen.

(Röm 4,7-8, David-Zitat: Ps 32,1-2) Glücklich der, dem Übertretung vergeben und dem Sünde zugedeckt ist! Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet! – Glücklich ist der, dem Gott verzeiht; dessen Schuld und Sünde vergeben ist. – Und wir wissen, dass nur durch Glauben Sünden vergeben werden: Außer auf den Gläubigen trifft das auf niemanden zu.

Wenn Gott in der Bibel also jemanden als “glücklich” bezeichnet, dann handelt es sich um Menschen, die Ihn kennen und lieben, und Ihm gehorchen. – Und es würde mich wundern, wenn Jesus hier in der Bergpredigt irgend jemand anderen “glücklich” nennt! Es würde mich wundern, wenn Jesus hier andere Kriterien, einen anderen Maßstab anlegt, der über Glück oder Unglück entscheidet, als Gottes Kriterium: “Glaubst du an Jesus und kennst du Ihn? Liebst du Jesus und gehorchst du Ihm? Hoffst du auf Jesus und vertraust du Ihm? Und bist du bereit auf Sein Kommen?” – Dann hast du das wahre Glück in Gottes Augen; dann bist du wirklich glücklich zu preisen, zu “beneiden”; dann hast du’s gut! Behalten wir diese biblische Definition also im Hinterkopf, wenn wir jetzt den Abschnitt lesen.

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B) Die Seligpreisungen, Teil 2

Im den Seligpreisungen geht es also um wahres Glück. Und Jesus verratet uns zwei Dinge darüber: Erstens: Wer hat das wahre Glück; wie ist der Charakter der Glücklichen? Und zweitens: Warum hat dieser Glückliche es so gut? – Und wir werden sehen, dass die Aussage Jesu’ auch hier ist: Der Gläubige ist der Glückliche und er nennt neun Gründe, warum er sich glücklich schätzen kann. – Was für ein Glück haben wir, die Gläubigen, in Jesus!

Es kann sein, dass du heute hier bist und denkst: “Was mach’ ich eigentlich hier?!” – Dass du kein wirkliches Ziel hast, keinen Sinn im Glauben siehst oder einfach unmotiviert bist. Vielleicht ist gerade viel los in der Schule und in deinem Leben, und du hast ganz vergessen, dass es Grund zur Freude gibt und welche Privilegien du als Kind Gottes hast.. – Dann lass dich ermutigen von den Worten Jesu’ und schau wieder neu auf ihn, um zu sehen: Was für ein Glück und Vorrecht DU hast, wenn du an Jesus glaubst!

(6) – Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.

Es heißt hier: “hungern und dürsten” nach Gerechtigkeit. – Wenn du Hunger und Durst hast, dann deshalb, weil kein Wiener Schnitzel und Cola vor dir steht; sondern du sehnst dich nach Essen und Trinken. Genau so geht es dem glücklichen Nachfolger Jesu: Er kennt seine geistige Armut (Vers 3: die Armen im Geist), trauert darüber (Vers 4: die Trauernden), wendet sich demütig zu Gott und unter Seine Herrschaft (Vers 5: die Sanftmütigen) und streckt sich aus nach Gottes Gerechtigkeit. Er weiß, er selbst ist nicht gerecht, sondern er sehnt sich nach Gerechtigkeit, nach Heiligkeit. Und ich denke dies hat zwei Seiten: Erstens sehnt er sich danach, vor Gott gerecht zu sein, durch die Gerechtigkeit Jesu. – Paulus formuliert das so: (Philipper 3,8-9) … um Jesu willen halte ich alles für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde – indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens- Paulus’ Hoffnung ist die Gerechtigkeit Gottes; seine eigene Gerechtigkeit kann ihn nicht retten.

Zweitens streben die Glücklichen nach einem gerechten und heiligen Leben: Ihr Lebensziel ist nicht Erfolg, nicht Reichtum, nicht Anerkennung; sondern ihr Ziel ist es, so zu leben, wie es Gott gefällt; Sünde zu entfernen aus ihrem Leben; Gott zu ehren. Sie nehmen sich die Worte Johannes’ (1. Joh 3,3) zu Herzen: Jeder, der diese Hoffnung auf ihn [Gott - Gott zu sehen] hat, reinigt [heiligt] sich selbst, wie auch jener rein ist. – Wenn wir wissen, dass wir eines Tages vor Gott stehen werden, wenn wir bereit sein wollen auf den Tag, dann streben wir auch Gerechtigkeit und Heiligkeit in unserem Leben an.

Wir können uns glücklich schätzen, wenn wir uns danach sehnen und ausstrecken, denn: Gott, in seiner Gnade, stillt diese Sehnsucht; wir bekommen Gerechtigkeit; wir bekommen diese ersehnte Gerechtigkeit Gottes. Durch Jesu’ Tod am Kreuz stehen wir gerecht vor Gott; und die selbe Gnade bewirkt auch, dass wir immer mehr so leben können, wie Gott dies von uns will. (vgl Tit 2,11-12)

(7) – Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.

Viele von euch werden das Gleichnis kennen, in dem ein König seinem Diener eine riesige unbezahlbare Schuld erlässt. (Mat 18,21-35) Dieser Diener trifft dann jemanden, der ihm eine winzige Summe Geld schuldet, und fordert sie auf brutale Weise wieder. Der König bekommt das mit und stellt die Frage, die auch uns auf der Zunge liegt: “Diese ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast. Solltest du nicht auch barmherzig sein mit deinem Schuldiger, so wie ich mich deiner erbarmt habe?” – Und die Antwort ist: Ja, er sollte. Und genau so sollen auch wir! – Wenn wir barmherzig sind mit unseren Mitmenschen und ihnen vergeben, dann imitieren wir eine der bedeutendsten Eigenschaften Gottes: Und wie könnten wir anders, als ihnen zu vergeben, wo doch Gott sogar uns alle Schuld vergeben hat? – Martin Lloyd-Jones (ein englischer Arzt und Prediger vor ca. 100 Jahren) hat gesagt: “Wer wirklich seinen Status vor Gott erkennt und seine Beziehung mit Gott realisiert, muss auch barmherzig sein mit anderen… Wenn er nicht barmherzig ist, gibt es nur eine Erklärung: Er hat die Gnade und Barmherzigkeit Gottes nicht verstanden.”

Der Gläubige, der sich jetzt barmherzig zeigt seinen Mitmenschen gegenüber und ihnen vergibt (und das ist oft schwer, denn wir sind Menschen), kann sich freuen, denn Gott wird auch mit ihm barmherzig sein; auch ihm vergeben. – Und wie groß ist diese Barmherzigkeit Gottes, der sogar seinen eigenen Sohn gab’, sodass Sünder errettet werden können.

(8) – Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.

Viele Menschen wollen ja Gott sehen und in seine Gegenwart kommen. Aber: nur der Mensch mit völlig reinem und geheiligten Herzen kann vor den heiligen Gott treten. Und jetzt verrate ich euch ein Geheimnis: Niemand – kein Mensch – hat so ein Herz. – Keiner hat ein reines, ungeteiltes, heiliges Herz, wenn Gott dieses Herz nicht schenkt! Darum bittet David in Psalm 51 (Vers 12): Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneue in mir einen festen Geist. – Sein Herz ist nicht rein und heilig. – Da ist Schuld, da ist Sünde, Eifersucht, Lüge, Stolz; gleich wie bei mir und dir (vgl. Mrk 7,21). Und nur wenn Gott ein neues Herz schenkt, dann können wir ihn erkennen, ihn SEHEN, an ihn glauben. Die Fähigkeit Gott zu erkennen und durch Glauben zu sehen, kommt nur durch dieses neue Herz, nicht aus uns selbst! Und so “sehen” wir Gott schon heute. Aber darüber hinaus werden wir Gott auch noch sehen – von Angesicht zu Angesicht, so wie wir uns jetzt sehen. Die ein reines, geheiligtes Herz haben, werden bei Gott sein. Gott wird bei ihnen wohnen, uns sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. (Off 21,3b)

Wenn Gottes Gnade uns rettet, uns ein neues Herz schenkt, das sich nach Ihm sehnt; sich auch danach sehnt gemäß seinem Willen zu leben und auf viele Dinge verzichtet, die in der Gesellschaft gerade angesagt sind: Dann können wir sicher sein: Es ist nicht umsonst, denn wir werden Gott sehen. Am Ende dieses Weges, der oft schwer ist, ist Gott. – Was für eine Zusage!

(9) – Glückselig die Friedensstifter (Friedfertigen), denn sie werden Söhne Gottes heißen.

Wir alle sind von Natur aus keine Friedensstifter, sondern Streitstifter! Wenn wir ehrlich mit uns sind, dann ist tief in uns kein Friede, sondern Stolz, Egoismus, Überheblichkeit; Sünde; nicht die besten Voraussetzungen für Frieden. Darum müssen wir außerhalb von uns schauen, um wirklichen Frieden zu finden: In Jesus.

In Epheser 2 (13-16) heißt es, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz Frieden geschaffen hat. “Er ist unser Friede.” Er schafft Frieden unter Menschen (Juden, Nationen damals) und noch viel wichtiger: Er versöhnt Menschen mit Gott und schafft Frieden zwischen Menschen und Gott. Jesus ist der Friedensstifter. Und ohne dass Er in uns wohnt, können wir nie zum Friedensstifter werden. Wenn wir Frieden stiften wollen, dann müssen wir uns zu Herzen nehmen, wie Er gehandelt hat: wie Er Seinen Platz bei Gott aufgegeben und sich selbst erniedrigt hat bis zum Tod am Kreuz (Phil 2,5-8); wie Er sich eingesetzt hat und Sein Leben gegeben hat für diesen Frieden.

Wie glücklich können sich die nennen, die versöhnt sind mit Gott, dem Vater; die den Frieden Jesu’ in sich haben und Frieden stiften mit anderen: Sie werden Kinder Gottes genannt werden.

(10-12) – Glückselig, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.

Diese letzten Aussagen sind ziemlich klar und verständlich, deshalb werde ich nur ein paar Worte dazu sagen. Ich hab’ keine Ahnung wie man erwarten kann, dass man als Christ reich und beliebt sein muss, und alles gut laufen muss, wenn das neue Testament voll von solchen Versen ist: Denn wenn wir Jesus nachfolgen, wenn wir gerecht und heilig leben wollen, seinen Willen tun wollen, dann kommen Schwierigkeiten. Wir werden beleidigt, angegriffen, verfolgt, usw… – Und so ist nicht der glücklich, dem’s auf der Welt hier gut geht, nicht wer Reichtum und Besitz hat, nicht wer Ansehen hat bei allen Menschen; sondern glücklich ist, wer verfolgt, ausgegrenzt ist um Jesu Willen!

Doch der Gläubige kann sich sogar freuen über Bedrängnis, Verfolgung und Anfechtung um Jesu Willen. Denn: Auf uns wartet das Himmelreich! – Und unsere Belohnung dafür wird groß sein – im Himmel! Vielleicht noch nicht hier auf der Erde, aber im Himmel! Wie wunderbar das sein wird, kann man schwer in Worte fassen. Paulus hat es so versucht (Und er kannte Leiden: 2. Kor 11,23ff – Gefängnis, Schläge, Todesgefahr, Steinigung, Schiffbruch, Seenot, Gefahren, Hunger, Durst, Kälte, etc – all das hat er erlebt.): (Röm 8,18) Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. - All das erscheint ihm wie nichts, wenn er an diese zukünftige Herrlichkeit denkt; an den Lohn im Himmel. – Und genauso können auch wir in schweren Zeiten an die Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit denken.

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C) Die Zusammenfassung

Zum Schluss will ich noch mal zusammenfassen, wer jetzt glücklich ist? Die Glaubenden sind die Glücklichen; der Glaube an Jesus und an seine Gute Nachricht ist die Grundlage und die Voraussetzung für wahres Glück! Denn auch die Bedingungen für das Glück erfüllt keiner von uns; und nur im Glauben und durch Gottes Gnade werden wir immer mehr zu solchen Menschen “nach dem Herzen Gottes”.

Du bist als “glücklich” zu bezeichnen, wenn du deine geistliche Armut erkennst – dass du verloren bist ohne Gott. Wenn du über diesen Zustand trauerst und umkehrst; dich demütig und sanftmütig unter Gottes Leitung stellst und dich nach Ihm und Seiner Gerechtigkeit sehnst. Du kannst dich freuen, wenn du barmherzig gegenüber anderen bist und wenn Gott dir ein neues, reines Herz schenkt; wenn du Frieden stiftest und aufgrund deines Glaubens auch in Schwierigkeiten kommst. – Das ist die Charakter-Beschreibung eines Gläubigen in Gottes Königreich; so stellt Gott sich seine Kinder vor.

Und warum haben wir jetzt so ein Glück als Christen? Wir werden in Gottes Reich sein, werden getröstet, werden gesättigt und erfüllt, und Gott wird mit uns barmherzig sein; unsere Schuld vergeben. Wir werden Gott sehen und seine Söhne und Töchter sein. Und groß ist unsere Belohnung im Himmel! – Das ist die Zusage und das Versprechen; das ist unser Glück! -> Was für ein Glück haben wir in Jesus! Was für ein Glück hast Du, wenn du an Ihn glaubst!

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Fragen zum Diskutieren und Nachdenken

  • Was hat Gott dir heute gezeigt? – Machen die Seligpreisungen für dich nun mehr Sinn als zuvor?

  • Wovon erwartest du Glück und Erfüllung? (“Wenn ich endlich mit der Schule fertig bin, dann …”, “Wenn ich Geld habe und mir das leisten kann, dann …”)

  • Ist Gerechtigkeit ein Ziel in deinem Leben?

  • Wie geht es dir mit dem Gebet: “Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.”? – Übst du Barmherzigkeit und Vergebung?

  • Wie kannst du mehr zum Friedensstifter in deinem Umfeld werden?

  • Bist du bereit für Gott auch Nachteile und Schwierigkeiten in Kauf zu nehmen?

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