2. Mose

Exodus – verfasst von Mose (24,4) – beginnt mit der Vermehrung und folglichen Versklavung Israels in Ägypten. Doch Gott erhört das Flehen seines Volkes: Der Israelit Mose, der von der Pharaotochter großgezogen wird, wird nach seiner Flucht von Ägypten und dem Aufenthalt in Midian von Gott berufen, das Volk aus Ägypten in das verheißene Land hinauszuführen. Zusammen mit seinem Bruder Aaron fordern sie ihren Auszug vom Pharao, welcher das Volk jedoch aufgrund seines verhärteten Herzens noch mehr bedrückt aufdass Gott 10 Plagen sendet. Während des Passahfestes zieht Israel schließlich aus, wird jedoch vom Pharao verfolgt. Gott sorgt für Israel und teilt das Schilfmeer, sodass Israel hindurchziehen kann; das ägyptische Heer ertrinkt hingegen darin. Trotz Gottes umfassender Fürsorge und Führung ist Israel immer wieder mürrisch und lehnt sich gegen Ihn auf. Nachdem Gott Sein Volk vorbereitet erhält es durch Mose am Berg Sinai die Zehn Gebote und daneben weitere Anweisungen und Gesetze zum Gott wohlgefälligen Leben. Gott erneuert seinen Bund mit Israel und weist durch Mose an, Ihm ein Heiligtum zu bauen, wofür Er auch Arbeiter begabt und beruft. Israel lehnt sich abermals gegen Gott auf indem es ein goldenes Kalb fertigt und anbetet, woraufhin Gott trotz Moses Fürbitte bestraft. In den letzten Kapiteln wird das Heiligtum (die Stiftshütte, Gottes Wohnung) errichtet und Aaron und seine Söhne als Priester eingesetzt. Nach der Einweihung und Heiligung zieht Gottes Herrlichkeit dort ein.

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