Philemon

Paulus schreibt diesen Brief mit Timotheus als Gefangener an Philemon, dem Geliebten und Mitarbeiter, und dessen Gemeinde. Nach einem Grußwort berichtet er von der Dankbarkeit in seinen Gebeten für Philemon, dessen Liebe zu allen Heiligen, seinem fruchtbaren Glauben an Jesus und Ermutigung, Trost und Freude der Heiligen durch ihn.
Paulus beruft sich nicht auf seine Autorität, sondern appelliert um der Liebe willen an Philemon, dessen entlaufenen und einst “unnützen” Sklaven Onesimus (dt. “nützlich”) wieder aufzunehmen. Inzwischen ist dieser  durch Paulus zum Glauben gekommen (sogar sein “Kind” und sein “Herz”) und wirklich “nützlich” für ihn und Philemon. Ohne Philemons Zustimmung wollte Paulus Onesimus jedoch nicht behalten um gemeinsam dem Evangelium zu dienen. So sendet er ihn nun zurück, sodass Philemon ihm vergeben und ihn wieder aufnehmen kann. – Vielleicht, weißt Paulus auf Gottes Fürsorge hin, sei Onesimus deswegen für eine Zeit von Philemon getrennt gewesen, damit er ihn für immer besitzen solle, nicht als Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, sowohl im Fleisch als auch im Herrn. Paulus ist sogar bereit für Onesimus’ Unrecht und Schulden aufzukommen. Er weißt Philemon auf dessen Schuld bei ihm hin und vertraut auf seinen Gehorsam, Onesimus so aufzunehmen, als wäre es Paulus selbst.
Zuletzt bittet Paulus, auch ihm selbst eine Unterkunft vorzubereiten und schließt mit den Grüßen seiner Mitgefangenen und dem Zuspruch der Gnade Jesu.

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